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Die Frauenquote bei den Professuren der HHU steigt

Düsseldorf: Mehr Professorinnen an der Heinrich-Heine-Universität

Die Gleichstellungsquote an der HHU sei teilweise übererfüllt, da immer mehr Professorinnen berufen werden, freut sich Dr. Anja Vervoorts, Zentrale Gleichstellungsbeauftragte der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU).

Die NRW-Landesregierung erließ 2014 erließ das neue Hochschulgesetz und regelte darin die Gleichstellungsquote nach dem Kaskadenmodell. Das bedeutet, dass nicht zur Hälfte Männer und zur Hälfte Frauen berufen werden sollten, sondern dass vielmehr zunächst überprüft wird, wie viele weibliche Anwärterinnen auf eine Professur es in den einzelnen Fächergruppen deutschlandweit gibt. Sind etwa in der Fächergruppe „Gesellschaft“ bundesweit 36 Prozent aller habilitieren und berufungsfähigen Personen Frauen, so liegt die Quote für die NRW-Universitäten bei eben diesen 36 Prozent.

Diesen Zielwerten hat sich die HHU in den vergangenen vier Jahren seit der Änderung der Berufungsordnung 2016 deutlich angenähert. Sie übererfüllt sie sogar in der Juristischen und Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät.

Dr. Anja Vervoorts erklärt: „Zudem erfreulich: Unsere Berufungsverfahren sind nachweislich geschlechterneutral.“ Von 315 Professuren an der HHU sind derzeit 74 von Frauen besetzt, in den vergangenen vier Jahren wurden bei den 70 Professuren-Besetzungsverfahren 28 Professorinnen berufen, eine Quote von 40 Prozent.

Prof. Dr. Klaus Pfeffer, Prorektor für Chancengerechtigkeit, kommentiert diese Entwicklung im Handlungsfeld Gleichstellung erfreut: „Die aktive Berufungspolitik der HHU, die Umsetzung des Kaskadenmodells und das Engagement der Berufungskommissionen sowie der Gleichstellungsbeauftragten waren erfolgreich und sind zukunftsweisend. Allerdings ist das Ziel der Parität noch nicht erreicht.“

Die Gleichstellungsquoten waren zunächst für fünf Jahre vom Rektorat im Einvernehmen mit den Dekanen und Dekaninnen festgesetzt. Das Rektorat hat nun beschlossen, die Gleichstellungsquoten ab 2020 für weitere fünf Jahre zu verlägern. „Wir werden die Quoten natürlich anpassen und jeweils schauen, wie viele berufungsfähige Frauen auf dem Markt sind‘,“ so Vervoorts.

Alle Berufungsverfahren seit 2016 wurden auf Gendersensibilität überprüft. Hier konnte festgestellt werden, dass zwar nur 32 Prozent aller Bewerbungen von Frauen kamen, die Berufungsquote aber bei 40 Prozent lag. „Das heißt, dass Frauen, die sich an der HHU für eine Professur bewerben, überdurchschnittlich oft einen Ruf erhalten“, so Anja Vervoorts, die mit dieser Botschaft Frauen zur Bewerbung ermuntern möchte.

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