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Die Nachfrage an Kindergartenplätzen steigt stetig und daher wird mehr Personal gebraucht

Düsseldorf startet Pilotprojekt zur Ausbildung von Kinderpfleger*innen

Personal für die Kindergärten zu gewinnen wird immer schwieriger. Das liegt auch daran, dass es bei der Ausbildung zum/zur Kinderpfleger*in bisher nicht üblich war eine Vergütung zu zahlen. In dem Pilotprojekt der Stadt Düsseldorf wird die praxisintegrierte Ausbildung erstmals vergütet. Bis zum 28. Februar werden Bewerbungen für die 25 Ausbildungsplätze angenommen. Die Ausbildung dauert drei Jahre und startet am 1. August 2021. Bewerbungsvoraussetzung ist ein Hauptschulabschluss.

Personalnachwuchs

"PiA.Kinderpflege-Ausbildung" ist der Name des Pilotprojekts, mit dem die das Jugendamt der Stadt Düsseldorf neue Kinderpfleger*innen gewinnen möchte. Bisher war es Standard, dass es für die Ausbildung zum/zur Kinderpfleger*in keine Vergütung gab. Da aktuell rund 80 Stellen in den städtischen Kindergärten frei sind, geht die Stadt nun neue Wege, um die Erzieher*innen in der pädagogischen Arbeit unterstützen.

Pilotprojekt mit Vergütung

Die zweijährige Ausbildung zur Kinderpflegerin oder Kinderpfleger wurde bisher ausschließlich vom Ausbildungswilligen finanziert. Das Jugendamt startet gemeinsam mit einigen Freien Trägern das Ausbildungsangebot als Pilotprojekt, bei dem es ab dem ersten Tag der dreijährigen Ausbildung eine Vergütung gibt.

Kooperationspartner

Das Pilotprojekt "PiA.Kinderpflege-Ausbildung" wurde zwischen dem Jugendamt, dem Schulministerium NRW und der Bezirksregierung initiiert und ist bislang einmalig in NRW. Kooperationspartner sind die Elly-Heuss-Knapp-Schule, die den schulischen Anteil der Ausbildung abdeckt, sowie die Freien Träger Diakonie Düsseldorf, AWO, DRK, SKFM, Flingern mobil, Jüdische Gemeinde und der Paritätische Wohlfahrtsverband, die für zehn Ausbildungsplätze den praktischen Anteil abdecken. 15 Plätze gibt es in Kitas des Jugendamtes.

Ausbildungsinhalte

Zu den Aufgaben der Kinderpfleger*innen gehört die Arbeit an der Persönlichkeitsentwicklung sowie die Bildung und die soziale Kompetenzgewinnung der Kinder in den Kitas. Die vielfältigen Arbeitsbereiche teilen sich die Kinderpfleger*innen mit den Erzieher*innen. Dabei übernehmen Kinderpfleger*innen auch pflegerische und hauswirtschaftliche Arbeiten, sowie die Pflege der Ausstattung im Innen- und Außenbereich.

Bewerbungsschluss 28. Februar

Der Bewerbungsschluss für die 25 Ausbildungsplätze ist der 28. Februar. Die Ausbildung, die verstärkt Praxisanteile umfasst, beginnt am 1. August. Im ersten Ausbildungsjahr werden 1.140,69 Euro (brutto) vergütet, was sich bis auf 1.303,38 Euro (brutto) in dritten Ausbildungsjahr erhöht.
Für die praxisorientierte Kinderpflegerausbildung ist ein Hauptschulabschluss erforderlich. Für weitere Informationen stehen im Jugendamt Elke Luberichs, Telefon 0211-8995443 oder Mail elke.luberichs@duesseldorf.de, oder Patricia Klein, Telefon 0211-8995365 oder Mail patricia.klein@duesseldorf.de, zur Verfügung.

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