Wirtschaft Messen

D_Gamescom_Buehne_20160821

Aus dem Dunkel ins Licht: Die Gamescom zeigte eine Vorschau auf kommende Videospiele

Gamescom 2016: Virtual Reality und E-Sport sind die Zukunft des Gamings

Es beginnt zu dämmern, an einigen Ständen sind die Computer oder Konsolen bereits abgeschaltet und die Aussteller fangen an einzupacken. Die letzten Besucher verlassen das Messegelände: Die Gamescom 2016 ist vorbei. Eine Bilanz von Kai Neubauer. Wie jedes Jahr wurden die kommenden Top-Titel der Videospielbranche präsentiert und die E-Sport-Turniere abgehalten. Das hört sich erst einmal nicht besonders originell an, dennoch hatte die Gamescom 2016 wieder einige Überraschungen parat.

D_Gamescom_einlass_20160821

Wer drin ist kommt gleich an die nächste Schlange: hier stehen Fans vor einer Autogrammstunde an

Aufgrund der Anschläge in Ansbach und Würzburg war eine der Neuerung: deutlich verschärfte Sicherheitsmaßnahmen. So kontrollierten Sicherheitskräfte an  allen Eingängen, und Cosplayern (Besucher, die sich als ihre Lieblings Charaktere verkleiden) war das Mitbringen von Replika--Waffen verboten. Die verstärkten Kontrollen führten jedoch nicht zu längeren Wartezeiten, da sie sich auf einen kurzen Blick in die Taschen beschränkten. Was jedoch auffiel war, dass dieses Jahr weniger Cosplayer auf der Messe zu sehen waren.

D_Gamescom_Menge_20160821

Eingepfercht und vorangetrieben: Da müssen Gamescom-Besucher durch

Spieletechnisch gab es die klassischen Fortsetzungen der Sportspiele Reihen FIFA, Pro Evolution Soccer und NBA2K. Ebenfalls konnte man die großen Blockbuster Spiele wie Battlefield 1 und For Honor, welches bei den Gamescom Awards gleich in zwei Kategorien siegte, anspielen. Neben den großen Publishern wie Sony, Ubisoft und Co waren auch Hersteller der kleineren „Indie Games“ (kurz für Independent Video Games) vertreten. Dabei handelt es sich meist um Spiele von Entwickler Studios, die nicht für große Massen gemacht werden, sondern ihre ganz eigenen Geschichten erzählen.

D_Gamescom_Espo_20160821

Große Bühne für virtuelle Welten

Der Schwerpunkt der Gamescom lag dieses Jahr auf den Virtual Reality Brillen, die dem Spieler das Gefühl vermitteln, mitten drin statt nur dabei zu sein. Der Spieler erlebt das Geschehen mit der Brille aus der „First Person“ Ansicht. Dies bietet viele Nutzungsmöglichkeiten, sowohl in Motorsport Simulationen als auch Ego Shootern. Die VR-Brillen sind bereits auf dem Markt und können bis zu 900 Euro kosten. Die Branche ist zuversichtlich, dass sich der neue Trend durchsetzen wird. Die E-Sport Turniere konzentrierten sich dieses Jahr, neben der ESL Meisterschaft, auf die neueren Spiele Overwatch und Heroes of the Storm. Die Herbstmeisterschaft von Heroes of the Storm nahm dabei in den ersten drei Tagen die komplette ESL Arena in Halle 9 in Anspruch. In dem Spiel treten Teams von fünf Spielern auf einem virtuellen Spielfeld gegeneinander an. Jeder Spieler kontrolliert dabei einen Helden und das Ziel ist es, das Hauptgebäude des Gegners zu zerstören.

D_Gamescom_Kiosk_20160821

Andenken - an Kiok-Ständen konnten sich Fans nach Lust und Laune eindecken

Das um einiges populärere „League of Legends“, war auf der Gamescom nur im kleineren Maßstab vertreten, ebenso wie die beiden andere E-Sport Größen „Counter-Strike Global Offensive“ und „Dota 2“. Die Profis spielen bei diesen Spielen in großen Turnieren um Preisgelder in Millionenhöhe.

D_Gamescom_Danke_20160821

Die Gamescom 2016 endete am Sonntag mit beeindruckenden Zahlen: 345.000 Menschen besuchten die weltweit größte Messe für Videospiele. Damit wurde der Vorjahresrekord wieder erreicht. Die Kölner Messe  als Veranstalter  und der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware als Träger konnten in diesem Jahr 877 Unternehmen aus 54 Ländern auf der Gamescom 2016 begrüßen.

Zurück zur Rubrik Messen

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Messen

D_a+a_Feuer_16102017

Bei der internationalen Messe A+A geht es um persönlichen Schutz, betriebliche Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit. Am Dienstag (17.10.) öffnet die Fachmesse ihre Pforten in Düsseldorf. 1900 Aussteller aus 63 Nationen präsentieren ihre Entwicklungen.

D_Caravan_Halle_26082017

Das vierte Rekordjahr in Folge verkündet Daniel Onggowinarso, Geschäftsführer vom Caravaning Industrie Verband (CIVD) zu Beginn des Caravan Salon 2017. Die Branche boomt, die Zahl der Neuzulassungen steigt und selbst die Terrorgefahr spielt den Anbietern in die Karten, denn der Urlaub im heimischen Umland ersetzt die gefährliche Flugreise. Diskussionen über Dieselfahrverbote hört man auf der Messe kaum, doch die ersten Anbieter haben auch Elektromobile in Arbeit.

D_Sting_19032017

When we dance“, „Sister Moon“, „Message in the Bottle“ – was nach Songtiteln klingt, sind tatsächlich die Namen edler Weine, die – und damit wären wir dann doch bei der Musik – von einem Weingut in der Toskana stammen, das Rockstar Sting und seiner Ehefrau, Filmemacherin Trudie Styler gehört. Die beiden stellten die feinen Tröpfchen am Sonntagnachmittag (19.3.) auf der Fachmesse ProWein in Düsseldorf vor.

Düsseldorf, Helau!

Karnevalssession 2018/19

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D