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C&A restrukturiert unternehmensweit. In der Düsseldorfer Europazentrale sollen 160 von 1400 Arbeitsplätze gestrichen werden 

C&A kappt in Düsseldorfer Europazentrale jede neunte Stelle

Das Textilunternehmen C&A nutzt die Karnevalszeit im Rheinland, um umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen für seine Düsseldorfer Europazentrale anzukündigen. Da gehen solche Schlagzeilen schnell mal unter: Laut einer Mitteilung des Unternehmens sollen 160 von insgesamt 1400 Arbeitsplätzen ersatzlos entfallen. Weitere 70 Stellen streicht das Unternehmen in der Europazentrale im belgischen Vilvoorde. Über den Stellenabbau werde jetzt mit den Betriebsräten verhandelt, heißt es.

Die Streichungsmaßnahmen sind Teil eines großen Restrukturierungsprogramms, das Europa-Chef Philippe Brenninkmeijer im vergangenen Jahr angekündigt hat. In das über mehrere Jahre angelegte Verschlankungsprogramm soll eine Milliarde Euro investiert werden.

Schnellere und schlankere Verwaltung

Vom aktuellen Schritt seien ausschließlich die Verwaltungen betroffen. Hier solle Komplexität abgebaut, die Prozesse verschlankt werden. Man müsse flexibler werden, kostengünstiger arbeiten und schneller auf die Veränderungen im Markt reagieren, so C&A, das als Familienunternehmen traditionell keine Geschäftszahlen veröffentlicht. Experten gehen aber davon aus, dass sich C&A nicht vom Umsatzrückgang in der Modebranche abkuppeln konnte. Zudem kamen mit H&M und Primark und zahlreichen Online-Shops zahlreiche neue Konkurrenten des Textil-Discounters auf den Markt.

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