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Am Boden: Wegen eines Warnstreiks blieben am Dienstag zahlreiche Eurowings-Maschinen in Düsseldorf am Boden.

Düsseldorf Flughafen: Warnstreik! Zahlreiche Flugausfälle bei Eurowings

(aktualisiert 20.11. Uhr um 13.20 Uhr: Eurowings hat höhere Zahlen der betröffenen Flüge genannt) Der Warnstreik der Dienstleistungsgewerkschaft ver.di am Düsseldorfer Flughafen führt am heutigen Dienstag (20.1.) zu zahlreichen Ausfällen im Flugplan von Eurowings. report-D zählte 23 annullierte Starts und 28 annullierte Landungen bei Eurowings. Das Unternehmen nannte um 13.20 Uhr die Zahl von 28 annullierten Starts und 28 annullierten Landungen. ver.di Verhandlungsführer Volker Nüsse sprach davon, dass "über 90 Prozent der Flüge" gestrichen worden seien. Die Fluggesellschaft bat Passagiere, rechtzeitig zum Flughafen zu kommen und sich möglichst vorab über den Status eines Eurowings-Fluges zu informieren. Bestreikt wird auch die aus der Air Berlin-Pleite hervorgegangene Airline LGW.

Der Warnstreik ist für 4.30 bis 12.30 Uhr angesetzt; laut den Fluginformationen ziehen sich die Auswirkungen jedoch bis in den Nachmittag hinein. Mit den Warnstreiks will die Gewerkschaft Verbesserungen für das Kabinenpersonal erreichen. Dabei gibt es nach Gewerkschaftsinformationen unterschiedliche Ausgangspositionen bei Eurowings und LGW.

Knappsen beim Kabinenpersonal

Die Eurowings beschäftige mehr als 1000 Flugbegleiter, 500 davon in Düsseldorf. Die Lufthansa-Tochter wende zurzeit neue, verschlechterte Einsatzbedingungen an, für die es keine tarifliche Grundlage gebe. Zudem stockten die Verhandlungen in der mittlerweile 13. Tarifrunde, da die Arbeitgeberseite auf massive Einschnitte der bisherigen Tarifverträge bestehe, so ver.di.

Verhandlungen verweigert

Zur LGW teilt ver.di mit: „Die LGW wurde Anfang des Jahres durch die Lufthansa von der insolventen Air Berlin gekauft und in die Eurowingsgruppe eingegliedert. Für die 350 Flugbegleiter existieren keine tariflichen Regelungen. Ende Oktober scheiterten die Verhandlungen um einen Sozialplan für die rund 200 Beschäftigten in Berlin. Ihnen steht der Abzug der in Tegel stationierten Flugzeuge bevor. Die Airline war aber nicht bereit, verbindliche Regelungen für die Beschäftigten zu vereinbaren. Der Flughafen Düsseldorf verbleibt als größter aktiver Standort mit etwa 100 Beschäftigten in der Kabine.“

Gegenüber report-D begrüßte ver.di-Mann Nüsse, dass die Gesellschaften unmittelkbar vor dem Warnstreik ihre Verhandlungsbereitschaft betont hätten: "Mit dem Rückenwind aus diesem Warnstreik gehen wir gestärkt in die nächjsten Gespräche."

Der Flughafen Düsseldorf wollte sich auf Nachfrage von report-D nicht zu den Auswirkungen des Warnstreiks äußern. Die Pressestelle verwies auf Eurowings.

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