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(v.r.) Kai Peper, Chef von IKEA Düsseldorf, hat einen Scheck für LOOP-Geschaftsführer Dirk Richter mitgebracht

Düsseldorf: IKEA Stiftung unterstützt Wohnungsprojekt für Jugendliche von LOOP

Wenn Jugendliche auf der Straße landen ist schnelle Hilfe angesagt. Die Gründe sind vielfältig: Perspektivlosigkeit, fehlende Bezugspersonen, Stress mit den Eltern, Vernachlässigung bis hin zu Gewalt- und Missbrauchserfahrungen. Rund 37.000 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene unter 27 Jahren sind in Deutschland von Obdach- und Wohnungslosigkeit betroffen, etwa ein Fünftel davon ist minderjährig. Die LOOP Kinderhilfe hat das Projekt „LOOP@home first step“ ins Leben gerufen, bei dem jeweils zwei Jugendlich ab 16 Jahren zusammen in einer Wohngemeinschaften im Düsseldorfer Stadtgebiet leben. Die IKEA-Stiftung unterstützt das Projekt jetzt mit 18.000 Euro.

Fünf Wohngemeinschaften des Projkets „LOOP@home first step“ gibt es bereits in Düsseldorf, doch der Bedarf ist deutlich höher. Daher ist die Spende der IKEA-Stiftung sehr willkommen, um weitere Wohnungen zu finanzieren. Holger Diekneite, Marketingleiter von der IKEA Niederlassung Düsseldorf stellvertretend für die IKEA Stiftung: „Junge Menschen auf ihrem oft schwierigen Weg in ein selbstbestimmtes Leben zu unterstützen ist uns ein besonderes Anliegen. Unsere Vision ist es, vielen Menschen einen besseren Alltag zu schaffen. Ein soziales Wohnprojekt wie LOOP@home first step fördern wir daher gerne und hoffen, dass die IKEA Stiftung als gutes Beispiel Türöffner für weitere interessierte Förderer sein kann und wird!“ Die IKEA-Stiftung fördert deutschlandweit Projekte mit gesellschaftlich bedeutungsvollem Engagement.

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(v.l.) Holger Diekneite (IKEA), Ddirk Richter (LOOP), Kai Peper (IKEA) und Sofie Hövelmann (LOOP) bei der Scheckübergabe

Viele der Jugendlichen haben bereits auf der Straße gelebt und benötigen daher eine besonders intensive Betreuung. Das LOOP Team hilft ihnen dabei, Schritt für Schritt in eine selbstbestimmte Zukunft zu gehen und ihre individuellen Ziele zu erreichen. Das geht von Alltagsbegleitung (Kochen, Körperhygiene, Pflege der Wohnung) bis hin zu Behördengängen, Arztbesuchen und der Rückkehr in die Ausbildung. „Mit Unterstützung von LOOP habe ich es geschafft, nachdem ich lange auf der Straße gelebt habe, schon zweieinhalb Jahre hier in der WG zu wohnen und jetzt suche ich mir eine eigene Wohnung,“ berichtet die 18-jährige Hannah.

Die LOOP Kinderhilfe hat das Ziel, den Kindern und Jugendlichen ein sicheres Zuhause zu geben und ihr Recht auf Chancengleichheit zu verwirklichen, betont Dirk Richter, Gründer und Vorstand der LOOP Kinderhilfe. Die Kinderhilfsorganisation hat ihren Sitz in Düsseldorf und Standorte in Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. In den LOOP Kinderhäusern finden Kinder, die nicht mehr in ihrer eigenen Familie leben können, ein neues sicheres Zuhause. Für Jugendliche gibt es das Wohngemeinschaften und Familien werden bei Erziehungsschwierigkeiten unterstützt. Dabei arbeitet die Organisation eng mit den Jugendämtern zusammen.

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