Wirtschaft Unternehmen

D_DemoReal_20150930

Rund 4000 Menschen demonstrierten am Mittwoch in Düsseldorf gegen Lohnkürzungen und Tarifflucht beim SB-Warenhauskonzern Real

Düsseldorf: Lautstarke Demo gegen Kürzung der Real-Löhne und die Flucht aus dem Tarifvertrag

Gegen Lohnkürzungen und die Flucht der SB-Warenhauskette Real aus der Tarifbindung haben nach Angaben der Gewerkschaft ver.di am Mittwoch (30.9.) rund 4000 Menschen in Düsseldorf protestiert. Hier hat die Metro-Gruppe ihren Firmensitz, zu der Real gehört.

Die Arbeitgeber hatten in den Tarifverhandlungen am Dienstag (29.9.) angekündigt, Urlaubs- und Weihnachtsgeld künftig nur noch variabel zahlen zu wollen - je nach Unternehmenserfolg. Zudem soll es weniger Urlaubstage geben, die wöchentliche Arbeitszeit ohne Lohnausgleich erhöht werden, die Nachtzuschläge sollen verändert werden und die Spätöffnungszuschläge ganz wegfallen. Das Unternehmen plant zudem eine veränderte Entgeltstruktur bei Neueinstellungen.

"Ein Katalog der Verschlechterungen"

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di spricht von einem „Katalog der Verschlechterungen“. „Die Arbeitnehmer sollen immer die Zeche für das Versagen des Managements zahlen. Was in den Tarifverhandlungen angeboten wurde, hat zu noch mehr Frust in der Belegschaft geführt", kritisierte Werner Klockhaus, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrats von Real und Konzernbetriebsratsvorsitzender der Metro AG. Die Demonstranten forderten die Rückkehr von ver.di in den Handelstarifvertrag.

Zurück zur Rubrik Unternehmen

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Unternehmen

D_FlughafenDUS_LuftbildNacht_20171121

Ein seit mehr als viereineinhalb Jahren schwebender Rechtsstreit gegen die Lufthansa muss neu aufgerollt werden. Das hat der zehnte Zivilsenat am Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag (21.11.) entschieden. Die Richter gaben damit der Revision eines Mannes statt, der am 3. Februar 2013 in Düsseldorf ein Flugzeug nach Hamburg besteigen wollte. Dabei rutschte er noch in der Fluggastbrücke auf einer feuchten Stelle aus und brach sich die Kniescheibe.

D_airberlin_Cockpit_20171027

Im Eilverfahren um Beschäftigte der insolventen Air Berlin hat das Arbeitsgericht Düsseldorf den ersten Verhandlungstermin am Mittwoch (22.11.) ausgesetzt. Grundsätzlich geht es um einen Beschäftigtenanspruch einer zum Kabinenpersonal gehörenden Mitarbeiterin, eines Co-Piloten und eines Piloten der insolventen Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG.

D_UKD_Streik_23102017

Das Arbeitsgericht Düsseldorf hat einen erneuten Streik am Universitätsklinkum Düsseldorf per einstweiliger Verfügung untersagt. Der Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft verdi sei nach Meinung der Richter "unverhältnismäßig", so eine Gerichtssprecherin gegenüber report-D. Im Unterschied zu vorhergehenden Streiks habe die Gewerkschaft keine Noitdienstvereinbarung mit der Klinikleitung getroffen. Deshalb stuften die Richter das Wohl der Patienten höher ein als das Recht der Arbeitnehmer auf Streik (AZ 11 GA 90/17). Gegen die einstweilige Verfüfung kann verdi Widerspruch einlegen. Die Verfügung ist keine Bewertung der seit Monaten in den Unikliniken geführten Auseinandersetzung um Dienstzeiten, Überlastung der Mitarbeiter bei gleichzeitig extrem geringer Bezahlung. Verdi war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D