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Steaks von Maredo wird es auch nach der Corona-Schließung nicht geben

Düsseldorf: Maredo kündigt Mitarbeiter und Mietverträge

Die Insolvenz in Eigenregie der Steakhauskette Maredo ist gescheitert. Die Insolvenz lässt sich nicht mehr verhindern, deshalb haben nun die meisten verbliebenen Mitarbeiter*innen die Kündigung erhalten und die Mietverträge für die Steakhäuser wurden beendet. Das in Düsseldorf ansässige Unternehmen hatte bereits vor der Corona-Pandemie mit wirtschaftlichen Problemen zu kämpfen.

Eine offizielle Pressemitteilung des Unternehmens gibt es nicht, aber Informationen über die Kündigungen der Mitarbeitenden kursieren im Internet. Dort wird aus einem Brief der Geschäftsführung an die Beschäftigten zitiert: "Aus insolvenztechnischen Gründen sind wir gezwungen, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu kündigen und mit sofortiger Wirkung freizustellen". So habe es Geschäftsführer Klaus Farrenkopf am Wochenende seiner Belegschaft erklärt. Offenbar ist kaum noch Geld da, um die Löhne zu begleichen. Die Mietverträge für die Restaurant-Standorte seien bereits zum Ende des vergangenen Jahres gekündigt worden.

Zu Beginn des Pandemie zeigte sich die Unternehmensführung noch zuversichtlich mit einer Insolvenz in Eigenregie und Insolvenzverwalter Nikolaos Antoniadis die schwierige Lage zu meistern. Doch die Dauer der Schließungen machten einen Strich durch die Rechnung. Das Unternehmen hatte sich wohl noch um staatliche Hilfe bemüht, war damit aber nicht erfolgreich.

Maredo war 1973 in Düsseldorf gegründet worden. 1.600 Mitarbeiter waren in 35 Restaurants beschäftigt. Das Düsseldorfer Haus an der Graf-Adolf-Straße wurde schon länger aufgegeben. Zuletzt war Maredo noch mit Steakhäusern an der Kö und auf der Bolker Straße vertreten.

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