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Eine Pool-Nudel-Abstand zwischen Christoph Schlupkothen und Roland Kettler (v.l.), Foto: Bädergesellschaft

Düsseldorf: Neuer Geschäftsführer der Bädergesellschaft in schwierigen Corona-Zeiten

Seit wenigen Tagen gehört Christoph Schlupkothen zur Geschäftsführung der Düsseldorfer Bädergesellschaft. Diese Aufgabe wird er sich noch bis Ende März mit Roland Kettler teilen, der dann das Unternehmen verlässt. Kein schöner Einstieg für Schlupkothen, denn alle Bäder sind im Rahmen der Coronaschutzverordnung seit 2. November geschlossen und eine Wiedereröffnung ist noch nicht in Sicht. Aber die Baustellen laufen weiter, denn es stehen drei große Projekt an: Die Bäder in Heerdt, Benrath und Derendorf.

Drei Monate Doppelspitze

Bis zum 31. März führen Kettler und Schlupkothen gemeinsam die Bädergesellschaft Düsseldorf, zu der 19 Standorte und 260 Mitarbeiter*innen gehören. Kettler, der seit 2010 die Bädergesellschaft leitet, will die Übergabezeit nutzen, Schlupkothen in die laufenden Projekte einzuarbeiten.

Bäderkonzept 2020

Mit dem Bäderkonzept 2020 gibt es in Düsseldorf gleich vier Neubauten von Bädern, von denen das Bad in Flingern bereits fertig gestellt ist. Das Bad in Heerdt stünde kurz vor der Eröffnung, wenn Corona dies zuließe. In Benrath laufen die Bauarbeiten und das kombinierte Hallen- und Freibad soll in einem Jahr in Betrieb gehen können. Bald soll es den ersten Spatenstich für das Bad in Derendorf geben, das als Ersatz für das Unterrather Bad entsteht. Der Rat hat als neuen Standort ein Gelände an der Ulmenstraße/An der Piwipp beschlossen.
„Es war eine tolle herausfordernde Zeit in Düsseldorf. Ich lege nun Wert auf einen effektiven Austausch mit Herrn Schlupkothen, ihn in die laufenden Projekte einzuarbeiten und diese teils noch zu finalisieren, bevor ich dann im März die Bädergesellschaft verlassen werde“, so Kettler.

Digitalisierung und Sicherheitskonzept

Doch nicht nur die Neubauten werden Christoph Schlupkothen beschäftigen. Im Sommer 2019 zeigte sich das Sicherheitskonzept der Bäder als nicht ausreichend und Änderungen sind vorgesehen. Da diese im Corona-Jahr 2020 nicht erforderlich waren, wurde die Einführung verschoben. Bei seiner Tätigkeit als Geschäftsführer der Stadtbad Sport und Freizeit GmbH in Braunschweig hatte Schlupkothen die Digitalisierungen, die Bäderampel und das Online-Ticketing vorangetrieben, was in Düsseldorf sicherlich ebenfalls auf seiner Agenda stehen dürfte. Der 40-Jährige ist selber begeisterter Schwimmer und kehrt gerne in das heimische Rheinland zurück.

„Ich freue mich auf die neue Herausforderung in Düsseldorf und wünsche mir schnellstmöglich wieder mit den Standorten in Betrieb gehen zu dürfen. Ich denke, mit meiner bäderspezifischen und kaufmännischen Erfahrung hilfreiche und nützliche Impulse geben zu können", beschreibt der studierte Betriebswirt seine neuen Aufgaben. Ob es in Düsseldorf wie in Braunschweig auch Virtual-Reality-Schnorcheln geben wird, bleibt abzuwarten – begeisterte Interessenten gäbe es bestimmt.

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