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Taxi contra Uber geht in Düsseldorf in die nächste Runde

Düsseldorf: Zeigt der Konkurrenzkampf Uber gegen Taxi erste Erfolge?

Die Gruppe der Taxi-Fahrer feiert es als ersten Erfolg, als in dieser Woche bekannt wurde, dass die Stadt Düsseldorf der Mietwagenfirma SafeDriver Ennoo die Erlaubnis zur Personenbeförderung entzogen hat. Damit hat Uber einen Vertragspartner weniger, doch das ändert wenig an der Düsseldorf-Präsenz, betont ein Uber-Firmensprecher. Ob das Vorgehen der Stadtverwaltung rechtens ist, soll jetzt das Verwaltungsgericht klären, kündigte der Chef von Ennoo an.

Der Düsseldorfer Uber-Partner SafeDriver Ennoo, Thomas Mohnke, hat 75 Fahrerinnen und Fahrer entlassen. Auf Facebook betont der Chef, den Rechtsstaat und die Vorschriften zu respektieren und weiterhin für eine moderne und preisgünstige Mobilität kämpfen zu wollen. Er empfindet das Verhalten der Düsseldorfer Verwaltung als Kampf gegen die Interessen der Stadt und ihrer Bürger und Gäste. Ennoo habe mit günstigen Preisen in modernen und ökologisch korrekten Hybridautos Menschen transportiert.

In Berlin sei das Unternehmen SafeDriver Ennoo auch aktiv und hat dort nach eigenen Aussagen keine Probleme mit Genehmigungen. Ob die Stadt Düsseldorf nun genauer hinschaut oder auf Druck der Taxi-Innung intensiver prüft - die Verwaltung will sich im Hinblick auf das laufende Verfahren nicht äußern. Nach Medienberichten besteht der Vorwurf der Stadt gegen die Fahrer von SafeDriver Ennoo in Verfehlungen bei der Rückkehrpflicht und der Führung des Auftragsbuches in elektronischer Form, was Manipulationen ermögliche. Den Betrieb in Düsseldorf hat die Firma eingestellt, da ein erhebliches Zwangsgeld angedroht wurde, sollte der Fahrbetrieb weitergeführt werden.

Was die Taxibranche von Uber und seinen Partnern hält, hatten über 1000 Demonstranten in der vergangenen Woche vor dem Düsseldorfer Landtag mit einer Demonstration und anschließender Kundgebung verdeutlicht. Denn die Pläne von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU), das Personenbeförderungsgesetz zu ändern, sehen die Taxifahrer als existenzbedrohend an. Dann hätten Mietwagenfirmen wie Uber alle Möglichkeiten den Markt mit preiswerteren Angeboten für die Kunden zu überschwemmen. Taxis fürchten die Konkurrenz und hoffen auf politische Rückendeckung. Von dort erhofft man sich auch Unterstützung, um den Anforderungen an moderne Antriebstechnik Rechnung zu tragen.

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