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D_Parken_DUS_13082019

Die Scanner sind bereits installiert - nicht alle Autofahrer begrüßen die Lösung

Düsseldorf: Zügiges Parken mit Kennzeichenerkennung am Flughafen

Nachdem der Flughafen vor einem Jahr mit der Schrankenregelung auf der Ankunfts- und Ablugebene zuerst für Staus gesorgt hatte, sorgt das System mittlerweile für mehr Ordnung vor den Terminals. Nun erfolgt eine weitere Optimierung. Die Kennzeichen der Fahrzeuge werden bei der Einfahrt in die Zone gescannt und wer unter zehn Minuten parkt, für den heben sich bei der Ausfahrt automatisch die Schranken. So soll die Verkehrssituation noch entspannter werden.

Alle Spuren zur Abflugsebene haben Schranken

Die heißt „Kiss&Fly-Zone“, die Zufahrt zur Ablfugs- und Ankunftseben des Düsseldorfer Flughafens. Wurde der Bereich vor der Installation der Schranken oft für längeres Parken genutzt, kann es jetzt teuer werden. Denn nur zehn Minuten für das Absetzen von Reisenden sind noch kostenfrei. Wer in den 80 Haltebuchten länger parkt, muss zahlen. Bis zu einer Dauer von 15 Minuten fallen Gebühren in Höhe von fünf Euro an und jeweils weitere drei Euro für alle zusätzlichen fünf Minuten. Die Höchsthaltedauer liegt auf der Abflugebene bei maximal 30 Minuten. Auf der unteren Ankunftsebene ist weiterhin nur eine reine Durchfahrt möglich. Hierfür werden zwei Minuten zur kostenfreien Durchfahrt gewährt.

10 Minuten kostenfrei

Nachdem die Besucher des Flughafens anfänglich gegen die Regelungen protestierten, hat sich das System bewährt. Nun soll die Vorfahrt am Terminal noch komfortabler und zeitsparender werden. Ab Mittwoch (14.8.) sind die an den Schranken installierten Scanner für die automatische Kennzeichenerkennung aktiv. Das Nummernschild wird erfasst und für das Fahrzeug, dass die kostenfreie Parkzeit von zehn Minuten nicht überschritten hat, öffnen sich die Schranken bei der Ausfahrt automatisch, ohne dass der Fahrer sein Ticket in das Lesegerät einführen muss.

Datenschützer werden zucken, aber der Flughafen betont, dass der rechtliche Hintergrund mit den zuständigen Landesbeauftragten für Datenschutz und Informationsfreiheit Nordrhein-Westfalen abgestimmt wurde. Die individuellen Kennzeichendaten werden nach sechs Stunden automatisch aus den Systemen gelöscht. Im Park One Parkhaus in der Gartenstraße gibt es ein ähnliches Pilotprojekt für ticketloses Parken.

Der Flughafen ist von seinem Konzept überzeugt, da sich der Verkehrsfluss mit den Schrankenanlagen vor und hinter der Abflug- und Ankunftsvorfahrt spürbar verbessert hat. Über 97 Prozent aller Autofahrer kommen mit zehn Minuten aus und fahren ohne Kosten wieder aus dem Bereich hinaus. Damit ist das Ziel erreicht, die Fahrzeuge, die länger bleiben möchten, in die terminalnahen Kurzzeitparkplätze oder die Parkhäuser zu leiten.

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