Wirtschaft Unternehmen

azubi_ehrenberg-bilder_Fotolia_01082014w

Die Talente gewinnen: Auf 100 junge Menschen kommen - rein rechnerisch - in Düsseldorf 120 gemeldete Ausbildungsplätze

Düsseldorf schafft: Arbeitslosenquote sinkt auf 8,7 Prozent - Ausbildungsmarkt auf der Zielgeraden

Düsseldorf schafft: Im August ging die Zahl der Arbeitslosen um 447 Personen auf 27.762 Frauen und Männer zurück. Im August 2014 blieben 685 Menschen mehr ohne Job. Die Arbeitslosenquote sank von 8,8 Prozent im Juli auf 8,7 Prozent im August.

Grund für die Juli-Delle am Arbeitsmarkt waren jüngere Menschen zwischen Schulabschluss, Lehre, Studium und Berufseinstieg. Sie hatten sich für ein paar Wochen arbeitslos gemeldet und fanden nach und nach eine neue Beschäftigung. „Auch wenn diese Entwicklung jahreszeitlich typisch ist, so zeigt sie auch die hohe Aufnahmefähigkeit des Marktes für gut ausgebildete Menschen“, kommentiert Roland Schüßler, Chef der Agentur für Arbeit Düsseldorf.

Steigende Nachfrage nach Arbeitskräften

Zugleich stieg die Nachfrage nach Arbeitskräften deutlich: Insgesamt wurden im August 2.100 neue offene Stellen gemeldet. Das ist in diesem Jahr ein Spitzenwert. Die Zahl der jungen Menschen, die eine duale Ausbildung anstreben und sich von Oktober 2014 bis August 2015 bei der Agentur für Arbeit gemeldet haben, ist im Vergleich zum Vorjahr mit 3.664 um 67 Bewerber und Bewerberinnen leicht angestiegen. Dagegen ging das Angebot an gemeldeten Ausbildungsstellen im selben Zeitraum um 238 auf 4.396 zurück. Allerdings ist das Angebot an Ausbildungsstellen deutlich höher als die Nachfrage. Rein rechnerisch kommen auf 100 Bewerberinnen und Bewerber 120 Ausbildungsstellen.

701 Jugendlichen suchen Ausbildungsplätze

In Düsseldorf suchen aktuell noch 701 Jugendliche und junge Erwachsene einen Ausbildungsplatz. Schüßler appelliert an die Unternehmen, ihre offenen Ausbildungsstellen der Agentur für Arbeit zu melden. Es gibt junge Menschen, die sich kurzfristig noch für eine Berufsausbildung entscheiden. Stellenmeldungen können unmittelbar dem Arbeitgeber-Service in der Arbeitsagentur oder über die Hotline 0800 4 5555 20*) mitgeteilt werden.

Verkäufer, Zahnarzthelfer, Systemgastronomen gesucht!

Die Schwerpunkte der noch unbesetzten Ausbildungsstellen: Verkäufer/in (47 Ausbildungsstellen), Zahnmedizinische Fachangestellte (46), Kaufmann/frau im Einzelhandel (37), Fachmann/frau Systemgastronomie (36), Friseur/in (35), Koch/Köchin (27), Medizinische Fachangestellte (21), Restaurantfachmann/-frau (18) und Handelsfachwirt (17). Dagegen werden noch Ausbildungsstellen insbesondere für die Berufe Kfz-Mechatroniker/-in, Tischler/-in, Industriekaufmann/-frau und Kaufmann/-frau Büromanagement gesucht.

Zurück zur Rubrik Unternehmen

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Unternehmen

D_FlughafenDUS_LuftbildNacht_20171121

Ein seit mehr als viereineinhalb Jahren schwebender Rechtsstreit gegen die Lufthansa muss neu aufgerollt werden. Das hat der zehnte Zivilsenat am Bundesgerichtshof (BGH) am Dienstag (21.11.) entschieden. Die Richter gaben damit der Revision eines Mannes statt, der am 3. Februar 2013 in Düsseldorf ein Flugzeug nach Hamburg besteigen wollte. Dabei rutschte er noch in der Fluggastbrücke auf einer feuchten Stelle aus und brach sich die Kniescheibe.

D_airberlin_Cockpit_20171027

Im Eilverfahren um Beschäftigte der insolventen Air Berlin hat das Arbeitsgericht Düsseldorf den ersten Verhandlungstermin am Mittwoch (22.11.) ausgesetzt. Grundsätzlich geht es um einen Beschäftigtenanspruch einer zum Kabinenpersonal gehörenden Mitarbeiterin, eines Co-Piloten und eines Piloten der insolventen Air Berlin PLC & Co. Luftverkehrs KG.

D_UKD_Streik_23102017

Das Arbeitsgericht Düsseldorf hat einen erneuten Streik am Universitätsklinkum Düsseldorf per einstweiliger Verfügung untersagt. Der Aufruf der Dienstleistungsgewerkschaft verdi sei nach Meinung der Richter "unverhältnismäßig", so eine Gerichtssprecherin gegenüber report-D. Im Unterschied zu vorhergehenden Streiks habe die Gewerkschaft keine Noitdienstvereinbarung mit der Klinikleitung getroffen. Deshalb stuften die Richter das Wohl der Patienten höher ein als das Recht der Arbeitnehmer auf Streik (AZ 11 GA 90/17). Gegen die einstweilige Verfüfung kann verdi Widerspruch einlegen. Die Verfügung ist keine Bewertung der seit Monaten in den Unikliniken geführten Auseinandersetzung um Dienstzeiten, Überlastung der Mitarbeiter bei gleichzeitig extrem geringer Bezahlung. Verdi war zunächst nicht für eine Stellungnahme zu erreichen.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D