Wirtschaft Unternehmen

D_Haltestellen_alle_29072016

Die Vorschläge können an der Heinrich-Heine-Allee angesehen werden

Düsseldorf schmunzelt: Die Rheinbahn macht Schilda

Die Wehrhahnlinie schnurrt unter der Stadt und viele Fahrgäste sind begeistert über die schnellen Verbindungen. Aber die neuen unleserlichen Haltestellenschilder haben von Anfang an zu großer Kritik über die kleine Schrift geführt. Nun wagt die Rheinbahn den zweiten Versuch. Und fragt die Düsseldorfer, wie die neuen Schilder aussehen sollen.

D_Haltestellen_alt_29072016

Links das alte Schild, das in einzelnen Streifen aufgebaut ist und in einem Metallrahmen fixiert wird. Rechts die neue, leichte Variante, die aber als unleserlich kritisiert wird.

Test-Landschaft für Haltestellenschilder

An der ehemaligen Haltestelle „Heinrich-Heine-Allee“, gleich neben dem Wilhelm-Marx-Haus, hat die Rheinbahn ihren Test-Schilderwald aufgestellt. Neben dem ganz alten Schild mit gelben Rand, sind dort das aktuelle Schild mit der zu kleinen Schrift und vier Verbesserungsvorschläge zu betrachten. Am Freitag (29.7.) waren Rheinbahnmitarbeiter vor Ort und haben anhand eines Fragebogens bei den Passanten ermittelt, welche Details ihnen wichtig sind. Auch am Montag (1.8.) können die Bürger dort zwischen 14 und 17 Uhr ihre Meinung kundtun. Wer am Wochenende schauen und Einfluss nehmen möchte, kann dies per Mail oder über den Facebook-Account tun.

D_Haltestellen_1_2_29072016
D_Haltestellen_3_4_29072016

Die vier Vorschläge, von denen vielleicht auch eine Mischform ausgesucht wird

Schilder müssen Anforderungen erfüllen

Einige Voraussetzungen müssen die neuen Schilder erfüllen. So ist das Haltestellen „H“ ein genormtes Verkehrsschild, dessen Größe zwischen 35 und 45 Zentimetern liegen muss. Wie groß die Bezeichnung des Haltestellennamens und des Bussteiges ist, kann individuell geregelt sein. Die klare Kritik an den aktuellen Schildern lautet, die Schrift sei zu klein und der senkrechte Schriftzug des Haltestellennamens sei schlecht zu lesen.

Resonnanz war gemischt

Der nun präsentierte Schilderwald ist auf Anregung des Seniorenrates entstanden, der die Bedeutung von guter Lesbarkeit für sehbehinderte und alte Menschen betont hat. Mitglieder der Rheinbahnprojektgruppe, die die Schilder zu verantworten haben, waren zur Präsentation an der Haltestelle nicht zu sprechen. So versuchten einige Passanten mit Augenmaß festzustellen, wie sehr sich die Schriftgrößte von den ganz alten haltestellenschildern zu den neuen verändert hat. Klar war nur, die Schrift ist deutlich kleiner geworden und auch ein Fettdruck konnte da keine Verbesserung bringen.

Bis Weihnachten sollen die neuen Schilder kommen

Welche Schildervariante ab Herbst die Haltestellen zieren wird, bleibt abzuwarten. Die Auswertung wird nicht ausgezählt, sondern dient lediglich der Gewichtung von Details. Wer bei der Rheinbahn letztlich entscheiden wird, konnte oder wollte Pressesprecher Georg Th. Schumacher nicht sagen.

Zurück zur Rubrik Unternehmen

Zurück zur Startseite

Weitere Nachrichten aus Unternehmen

D_Pinkward_19082019

Das Düsseldorfer Gaskraftwerk Lausward ist seit vier Jahren in Betrieb und gehört zu den modernsten und effizientesten Anlagen der Welt. Wie nun auch die turnusmäßig Inspektion mit Hightech optimiert wird, besichtigte Prof. Dr. Andreas Pinkwart, NRW-Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie, am Montag (19.8.). Im Block Fortuna testet Turbinenhersteller Siemens einen Präzisionsroboter und weitere Innovationen.

D_Parken_DUS_13082019

Nachdem der Flughafen vor einem Jahr mit der Schrankenregelung auf der Ankunfts- und Ablugebene zuerst für Staus gesorgt hatte, sorgt das System mittlerweile für mehr Ordnung vor den Terminals. Nun erfolgt eine weitere Optimierung. Die Kennzeichen der Fahrzeuge werden bei der Einfahrt in die Zone gescannt und wer unter zehn Minuten parkt, für den heben sich bei der Ausfahrt automatisch die Schranken. So soll die Verkehrssituation noch entspannter werden.

D_MetroGlocke_20171103

Die Schachpartie um die Macht beim Düsseldorfer Metro-Konzern ist noch nicht vorbei. Vordergründig wird am heutigen Freitagnachmittag (9.8.) der tschechische Milliardär Daniel Kretinsky mit den Schultern zucken. Der Investor hat nicht – wie geplant – 67,5 Prozent der Unternehmensanteile erwerben können, indem er den Metro-Aktionären 16 Euro pro Stammaktie und 13,80 Euro je Vorzugsaktie geboten hat. Dennoch er besitzt 17,5 Prozent aller Metro-Aktien – und will nun den Metro-Vorstand vor sich hertreiben.

report-D: Social Media / RSS

Bildergalerien von report-D