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Die Vorschläge können an der Heinrich-Heine-Allee angesehen werden

Düsseldorf schmunzelt: Die Rheinbahn macht Schilda

Die Wehrhahnlinie schnurrt unter der Stadt und viele Fahrgäste sind begeistert über die schnellen Verbindungen. Aber die neuen unleserlichen Haltestellenschilder haben von Anfang an zu großer Kritik über die kleine Schrift geführt. Nun wagt die Rheinbahn den zweiten Versuch. Und fragt die Düsseldorfer, wie die neuen Schilder aussehen sollen.

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Links das alte Schild, das in einzelnen Streifen aufgebaut ist und in einem Metallrahmen fixiert wird. Rechts die neue, leichte Variante, die aber als unleserlich kritisiert wird.

Test-Landschaft für Haltestellenschilder

An der ehemaligen Haltestelle „Heinrich-Heine-Allee“, gleich neben dem Wilhelm-Marx-Haus, hat die Rheinbahn ihren Test-Schilderwald aufgestellt. Neben dem ganz alten Schild mit gelben Rand, sind dort das aktuelle Schild mit der zu kleinen Schrift und vier Verbesserungsvorschläge zu betrachten. Am Freitag (29.7.) waren Rheinbahnmitarbeiter vor Ort und haben anhand eines Fragebogens bei den Passanten ermittelt, welche Details ihnen wichtig sind. Auch am Montag (1.8.) können die Bürger dort zwischen 14 und 17 Uhr ihre Meinung kundtun. Wer am Wochenende schauen und Einfluss nehmen möchte, kann dies per Mail oder über den Facebook-Account tun.

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Die vier Vorschläge, von denen vielleicht auch eine Mischform ausgesucht wird

Schilder müssen Anforderungen erfüllen

Einige Voraussetzungen müssen die neuen Schilder erfüllen. So ist das Haltestellen „H“ ein genormtes Verkehrsschild, dessen Größe zwischen 35 und 45 Zentimetern liegen muss. Wie groß die Bezeichnung des Haltestellennamens und des Bussteiges ist, kann individuell geregelt sein. Die klare Kritik an den aktuellen Schildern lautet, die Schrift sei zu klein und der senkrechte Schriftzug des Haltestellennamens sei schlecht zu lesen.

Resonnanz war gemischt

Der nun präsentierte Schilderwald ist auf Anregung des Seniorenrates entstanden, der die Bedeutung von guter Lesbarkeit für sehbehinderte und alte Menschen betont hat. Mitglieder der Rheinbahnprojektgruppe, die die Schilder zu verantworten haben, waren zur Präsentation an der Haltestelle nicht zu sprechen. So versuchten einige Passanten mit Augenmaß festzustellen, wie sehr sich die Schriftgrößte von den ganz alten haltestellenschildern zu den neuen verändert hat. Klar war nur, die Schrift ist deutlich kleiner geworden und auch ein Fettdruck konnte da keine Verbesserung bringen.

Bis Weihnachten sollen die neuen Schilder kommen

Welche Schildervariante ab Herbst die Haltestellen zieren wird, bleibt abzuwarten. Die Auswertung wird nicht ausgezählt, sondern dient lediglich der Gewichtung von Details. Wer bei der Rheinbahn letztlich entscheiden wird, konnte oder wollte Pressesprecher Georg Th. Schumacher nicht sagen.

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