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(v.l.) Dr. Udo Brockmeier mit den Zukunftsviertel-Projektleitern Dieter Greßies und Jan Eldring sowie Manfred Abrahams

Stadtwerke Düsseldorf starten Projekt für die Zukunft der Stadt

„Zukunftsviertel Unterbilk/Friedrichstadt“ heißt das Projekt, das die Stadtwerke Vorstände Dr. Udo Brockmeier und Manfred Abrahams am Freitag (17.1.) vorstellten. Anhand der beiden Stadtteile wollen die Stadtwerke innovative Konzepte testen und damit die Stadt Düsseldorf auf dem Weg zu einer Metropole der Zukunft begleiten.

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Die Stadtwerke sehen viele Ansatzpunkte für innovative Konzepte, Grafik: Stadtwerke

Die wachsende Stadt Düsseldorf steht vor vielen Herausforderungen. Dazu gehört der Erhalt und Ausbau der Lebensqualität, indem etwa Luft- und Lärmemissionen reduziert werden womit auch die Erreichung der Klimaschutzziele gefördert wird.

Gemeinsam mit der Stadt starten die Stadtwerke ein Projekt zur Modernisierung und Weiterentwicklung der Düsseldorfer Infrastrukturen. Um innovative Konzepte zu testen wurden dafür unter den 50 Düsseldorfer Stadtteilen Unterbilk und Friedrichstadt als Testfeld ausgewählt. Sie gehören mit rund 40.000 Bewohnern zu den dichtbesiedelsten Stadtbezirken. Im Fokus stehen die öffentlichen Infrastrukturen für Energie und Verkehr, aber auch die bei den Bürgerinnen und Bürgern. Die Entscheidung für Unterbilk und Friedrichstadt stellte sich bereits in ersten Gesprächen mit den Bewohnern als gelungen heraus, da sie sich sehr offen und aufgeschlossen den Ideen der Stadtwerke gegenüber zeigten, berichteten die Verantwortlichen. So wurde die Anregung der Bürger aufgenommen, das Projekt nicht „Quartiersentwicklung“ sondern „Zukunftsviertel“zu nennen.

Was erwartet die Bürger im Zukunftsviertel?

Smarte Infrastruktur: Im Rahmen eines Pilotprojektes werden einige Straßenabschnitte im Zukunftsviertel mit innovativen Straßenlaternen ausgerüstet. Diese können sich den Lichtverhältnissen anpassen, unterschiedlich hell leuchten und sind dadurch besonders energieeffizient. Zusätzlich sind die Laternen mit Technik ausgestattet, die über Sensoren den Parkraum verwalten, WLAN anbieten oder auch als Ladestation für Elektroautos dienen kann. In Abstimmung mit der Stadt soll zeitnah eine Teststrecke der neuen Laternen auf dem Fürstenwall installiert werden. Die Stadtwerke möchten in ganz Düsseldorf 8000 Ladestationen für Elektrofahrzeuge errichten.

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Im Stadtgebiet gibt es bereits zahlreiche Ladesäulen der Stadtwerke

Mobilitätsstationen: Modellhaft soll im Bereich Bach- und Elisabethstraße eine Mobilitätsstation für verschiedene Verkehrsmittel errichtet werden. Damit ist gleich eben dem Bilker Bahnhof der Umstieg von ÖPNV auf Bike- oder Carsharing möglich.

Fernwärme: Der Ausbau der Fernwärme hat bei den Stadtwerken hohe Priorität, da dadurch auch das Erreichen der Klimaziele gefördert werden kann. Mit innovativen Angeboten rund um das Thema „Klima- und umweltfreundliche Strom- und Wärmeversorgung“ sollen Hausbesitzer und Mietern über die Möglichkeit informiert werden, Strom auf dem eigenen Dach zu erzeugen. Neben Dachflächen können auch Fassadenflächen für die Installation einer Photovoltaik-Anlage genutzt werden.

Energieberatung: Neu ist eine digitale Energieberatung zur Gebäudesanierung, bei der unkompliziert per Handy oder Tablet Daten und Fotos zu einem Gebäude hochgeladen werden können und kurzfristig eine erste Einschätzung zu Einsparpotenzialen zugesendet wird. Im Rahmen dieses Angebots wird es einen Stromsparwettbewerb für alle Stadtwerke-Kundinnen und -Kunden geben.

Testgebiete

Die neuen Konzepte sollen zunächst im „Zukunftsviertel Unterbilk/Friedrichstadt“ ausprobiert, bewertet und dann gegebenenfalls auf andere Stadtteile übertragen werden. In Unterbilk und Friedrichstadt sind 70 Prozent der Häuser älter als 59 Jahre, was auch bei der energetischen Sanierung viele Möglichkeiten eröffnet. Die Hausbesitzer, aber auch die Mieter sollen aktiv angesprochen werden, um sie für die Möglichkeiten zu interessieren. In Themen- und Gesprächsabenden sollen die Innovationen vorgestellt werden.

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Die Vorstände der Stadtwerke sehen viel Potential in dem Projekt

„Unser Anspruch ist es, über den Klimaschutz hinaus die Lebensqualität in einer wachsenden Stadt zu erhalten oder sogar noch zu verbessern. Ein Schlüssel dafür sind umwelt- und klimafreundliche Produkte und Anlagen, die konsequent aus dem Blickwinkel der Kunden und des Marktes entwickelt werden“, sagte Dr. Udo Brockmeier, Vorstandsvorsitzender der Stadtwerke Düsseldorf. „Und im Zukunftsviertel Unterbilk/Friedrichstadt zeigen wir, wie dies gelingen kann.“

„Denn wenn die neuen Ideen im Zukunftsviertel Unterbilk/Friedrichstadt Anklang finden, werden wir sie auch auf andere Viertel der Stadt ausrollen und so für noch mehr Lebensqualität für alle Düsseldorferinnen und Düsseldorfer und eine höhere Standortattraktivität für Unternehmen sorgen“, erklärte Stadtwerke-Vertriebsvorstand Manfred Abrahams.

Informationen über innovative Produkte und Konzepte gibt es im Internet unter: www.swd-ag.de/zukunftsviertel. Gerne stehen auch die Projekteiter Dieter Greßies und Jan Eldering für Gragen zur Verfügung. Telefonsich unter 0800/821 821 100 (kostenfrei) oder per Mail an zukunftsviertel@swd.ag.de .

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