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Jürgen Büssow war mit im Team, dass die Kunstwerke für das Projekt "blaue Container" ausgewählt hat

Düsseldorf: Kulturzug auf der Seidenstraße von China nach Europa

Unter dem Titel „Blaue Container auf der neuen Seidenstraße“ stellte der Verein Deutsch-Chinesischer Kulturaustasch für Kunst und Design (DCKD) auf Dienstag (14.11.) in den Düsseldorfer Rheinterrassen vor, was seit vier Jahren vorbereitet wurde. Zwei Züge mit blauen Containern werden zeitgleich im März 2018 in Duisburg und in Peking starten. Die Container werden auf ihrer 180 Tage langen Fahrt in elf Ländern Station machen und einen Einblick in Kunst, Kultur und Wirtschaft der Anlieger der Seidenstraße geben. Das ist der Startschuss für ein umfangreiches Programm, mit denen die Chinesen die politische Kooperation, den kultuellen Austausch, die Völkerverständigung und die wirtschaftliche Zusammenarbeit fördern wollen.

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Jian Guo und sein Team vom DCKD hat das Projekt koordiniert

Die antike Seidenstraße war eine Handelsroute auf der Kamele Waren von Asien, dem Nahen Osten nach Europa brachten. Die Aufgabe der Kamele wurde von Zügen, Flugzeugen und Schiffen übernommen. Doch was nun geplant ist, geht über den reinen Transport von Waren hinaus. Auf der Seidenstraße soll Kultur transportiert werden. Profan geschieht dies in blauen Überseecontainern. Doch wer dabei an Gitterboxen und Paletten denkt, unterschätzt den Ansatz. Die Chinesen haben mit vielen Partnern gesprochen und neben Wirtschaftsunternehmen zahlreiche Künstler in die Planung einbezogen. Beratend zur Seite stand dabei auch Jürgen Büssow, ehemaliger Düsseldorfer Regierungspräsident. Er ist Vorsitzender des Kunstvereins 701, der den Dialog zwischen Künstlern, Ausstellern und Kunstinteressierten fördert und regelmäßig Veranstaltungen organisiert.

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Weg der beiden Züge, Foto: DCKD

Wenn am 29. März 2018 in Peking und Duisburg die beiden Züge abfahrbereit sind, haben sie blaue Container an Bord, die auf ihrer Route durch elf Länder viele Zwischenstationen machen, um den Menschen vor Ort die Kultur der Länder entang der Seidenstraße näher zu bringen. Die Linie 1 fährt von Duisburg nach Peking, die Linie 2 zeitlgeich von Peking nach Duisburg. Beide werden 180 Tage unterwegs sein. Stopps auf der Route werden unter anderem Berlin, Athen, Taschkent, Astana und Urumqi eingelegt.

Bereits jetzt wird diese Strecke für Güterzüge genutzt. Der chinesische Staatspräsident Xi Jinping hat die Verbindung Chinas mit den Europäischen Märkte zum klaren Ziel erklärt. Mit dem Projekt „Blaue Container auf der Neuen Seidenstraße“ sollen die Länder durch ein Band der Völkerversätndigung verbunden werden. Wie das funktionieren kann, wurde am Dienstag auf einem Wirtschaftsforum in den Rheinterrassen vorgestellt.

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Die Container werden als Ausstellung vorbereit und an vielen Orten ausgestellt, Foto: DCKD

Präsentiert wurde das Konzept von dem in Düsseldorf ansässige Verein Deutsch-Chinesischer Kulturaustausch für Kunst und Design und seinem1. Vorsitzende Jian Guo. Denn die Züge sind nicht die einzigen Planungen. Im Juni 2018 wird es im Duisburger Rheinpark eine große Präsentation auf rund 50.000 Quadratmetern geben. Die Anrainerstaaten der Neuen Seidenstraße zeigen, was zu ihrer Kultur gehört und auch innovative Wirtschaftsunternehmen nehmen teil. So wird sich ein Pavillion mit den unterschiedlichen Tee-Kultur beschäftigen und auch internationale Spezilitäten sind zu probieren. Für Kindern wird es eine eigene Aktionsfläche geben und auch die Unternehmen zeigen moderne Konzepte mit vielen Interaktionen.

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Viele chinesische Unternehmer waren zur Präsentation in den Rheinterrassen angereist

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