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Die Verbraucherzentrale warnt davor, für Aktiendepots unnötig viel Geld auszugeben

Verbraucherzentrale NRW entlarvt die Gebühren-Abzocker unter den Banken

Schon bei der Wahl ihrer depotführenden Bank können Anleger jede Menge Geld sparen. Das belegt die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen durch einen Vergleich von zehn Geldinstituten. Durchgerechnet wurden zwei Musterdepots. Dabei spannten sich die Gebühren auf von 19,95 Euro bis hin zu 650 Euro pro Jahr.

So viel muss man erst einmal mit Aktien verdienen. Um die völlig unterschiedlichen Kostenstrukturen vergleichbar zu machen, erfanden die Verbraucherschützer zwei Musteranleger. Beide besitzen fünf Aktientitel im Wert von jeweils 10.000 Euro. Der eine Kunde lässt es ruhig angehen und platziert nur eine Order pro Jahr im Wert von 10.000 Euro. Sein Kollege gibt fünf solcher Orders auf.

Online-Depots sehr viel billiger als klassische Banken

Ein Ergebnis gilt generell: Direktbanken und Online-Depots sind um ein Vielfaches preiswerter als derselbe Service von klassischen Banken. Bei der Postbank zahlte der passive Anleger pro Jahr lediglich 19,95 Euro. In die Vollen griff die Commerzbank, die 197,50 Euro pro Jahr für ihr Klassik-Depot verlangte. Bei der Sparkasse Neuss waren es sogar satte 250 Euro.
Beim aktiven Musteranleger mit fünf Orders pro Jahr sah die Spanne im Online-Bereich so aus: Die Postbank kassierte 99,75 Euro, die Sparda West 111,90 Euro. Gemeinsam auf Platz drei folgten ING DiBa und DAB Bank mit 125 Euro.
Wer als aktiver Aktienanleger sein Depot bei einer klassischen Bank hielt, zahlte zwischen 550 und 600 Euro pro Jahr bei Deutscher Bank, Commerzbank und Sparkasse KölnBonn. Die rote Laterne des teuersten übernahm die Sparkasse Neuss mit 650 Euro. Wer bei diesen Bank in den Online-Bereich wechselt, muss 425 bis 500 jährlich an Gebühren zahlen.

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